Tag 98 - km-Stand 19245 - Italien

Der "Übeltäter" Vesuv im Hintergrund
 

Nachdem mir vom Campingplatz-Betreiber dringend abgeraten wurde, mein Auto in Neapel zu parken, fahre ich mit dem öffentlichen Bus zum UNESCO-Weltkulturerbe Pompeji. Die Regeln im italienischen Straßenverkehr scheinen - jenseits der Autobahnen - noch einfacher als in Albanien: andere leben lassen, ansonsten Fahren, Hupen, Drängeln.

Goethe soll bei der Besichtigung Pompejis gesagt haben: „Es ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachkommen so viel Freude gemacht hätte.“ Umso schlimmer, dass die Amerikaner im zweiten Weltkrieg die Ausgrabungen bombardierten und erhebliche Schäden anrichteten. Seit 200 Jahren wird systematisch gebuddelt, inzwischen glaubt man, 4/5 freigelegt zu haben. Allerdings leiden die Ausgrabungen unter Sonne, Smog und Erosion, so dass mancher Spezialist meint, besser wieder alles für die Nachwelt zuzuschütten.


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